China-Übernahme im Mittelstand: ein Interim-Manager für Finanzen und IT
Ein deutscher Automobilzulieferer übernimmt seinen langjährigen chinesischen Vertriebspartner und muss die Integration unter Zeitdruck stemmen: Finanzreporting und IT-Systeme sollen nahtlos auf globale Konzernstandards, ohne dass der laufende Geschäftsbetrieb ins Stocken gerät. Die Lösung kommt nicht mit zwei Interim-Managern, sondern mit einer einzigen, doppelt qualifizierten Führungskraft, vermittelt über FES Partners, den exklusiven China-Partner der Valtus Alliance. Eine Case Study über Effizienz durch die richtige Personalentscheidung.
Der Gesellschafter in Guangdong geht in den Ruhestand
Über zwei Jahrzehnte arbeitete ein mittelständisches, familiengeführtes deutsches Unternehmen aus der Automobilzulieferindustrie mit einem chinesischen Vertriebspartner in der Provinz Guangdong zusammen. Als dessen Gesellschafter den Ruhestand ankündigte, entstand für den deutschen Auftraggeber eine strategische Option: das Geschäft zu übernehmen und vollständig in die eigene internationale Konzernstruktur zu integrieren.
Für die Umsetzung wandte sich das Unternehmen an Valtus Germany. In China übernimmt FES Partners die operative Umsetzung: der exklusive China-Partner der Valtus Alliance, dem globalen Netzwerk unabhängiger Interim-Management-Firmen in knapp 30 Ländern, über das Valtus auch dort handlungsfähig ist, wo keine eigene Landesgesellschaft sitzt. Gesucht war ursprünglich eine klassische Doppelbesetzung: ein Interim-CFO für die Finanzintegration und ein Interim-IT-Manager, um die digitalen Systeme an globale Konzernstandards anzugleichen.
Branche: Automobilzulieferer
Struktur: familiengeführtes Mittelstandsunternehmen
Region: Deutschland und Guangdong, China
Ausgangslage: Übernahme eines seit über 20 Jahren bestehenden Vertriebspartners
Umsetzung vor Ort: FES Partners, China-Partner der Valtus Alliance
Enge Taktung, doppelte Kompetenzanforderung
Für FES Partners lag die Schwierigkeit auf zwei Ebenen. Erstens der Zeitplan: Die Integration musste erfolgen, ohne dass Finanzreporting oder IT-Netzwerke unterbrochen wurden, während der operative Geschäftsbetrieb ununterbrochen weiterlief. Zweitens das Anforderungsprofil: Gefragt waren Führungskräfte, die deutsche Unternehmenskultur verstehen und gleichzeitig operativ in China erfahren sind, eine Kombination, die im chinesischen Talentmarkt nicht leicht zu finden ist.
Hinzu kam die grenzüberschreitende Komplexität der Aufgabe selbst: Finanz- und IT-Integration mussten über zwei Rechtsräume und zwei Unternehmenskulturen hinweg funktionieren, präzise abgestimmt und ohne Reibungsverluste im Tagesgeschäft.
Ein Interim-Manager statt zwei
Über den eigenen Talentpool in Südchina und Hongkong identifizierte FES Partners einen Kandidaten, der beide Anforderungsprofile in einer Person vereinte: einen Interim-CFO mit ausgeprägter Finanzführungserfahrung, fundierten IT-Kenntnissen aus deutschen Unternehmen mit China-Präsenz und einem nachweisbaren Track Record in Post-Merger-Integration und Unternehmenstransformation. Verantwortlich für das Mandat: Thaddäus Müller, Managing Partner bei FES Partners und seit 2010 im China- und APAC-Geschäft aktiv.
Die Besetzung mit einer statt zwei Interim-Positionen reduzierte Schnittstellen und Abstimmungsaufwand spürbar. Finanzreporting und IT-Systeme wurden parallel und ohne Betriebsunterbrechung an die globalen Konzernstandards angeglichen, ein Effekt, der sich direkt in Kosten und Integrationsgeschwindigkeit niederschlug.
„Nicht jede Integration braucht mehr Köpfe. Manche braucht die richtige Kombination aus Kompetenzen in einer Person."
Drei Effekte, die bleiben
Erfolgreiche Integration
Das China-Geschäft ist vollständig in die internationale Konzernstruktur integriert. Finanzprozesse und IT-Systeme laufen unterbrechungsfrei nach globalen Standards.
Effiziente Projektumsetzung
Eine statt zwei Interim-Positionen bedeuteten weniger Schnittstellen, weniger Abstimmungsaufwand und geringere Kosten.
Basis für weiteres Wachstum
Die optimierten Finanz- und IT-Strukturen schaffen die Grundlage für langfristige Effizienzgewinne im China-Geschäft.
Was der Fall für den deutschen Mittelstand bedeutet
Der Fall steht exemplarisch für eine Situation, die im deutschen Mittelstand keine Ausnahme bleibt: Langjährige Auslandspartner gehen in den Ruhestand, Nachfolgen sind ungeklärt, und die Übernahme des Geschäfts wird zur strategischen Option. Wer in solchen Momenten schnell und mit der passenden Kompetenz vor Ort handelt, sichert nicht nur den laufenden Geschäftsbetrieb, sondern legt zugleich das Fundament für nachhaltiges Wachstum im Zielmarkt.
Alle Eckdaten des Mandats gibt es auch kompakt auf einer Seite: Ausgangslage, Zielsetzung, Lösung und Ergebnis im Überblick, dazu der direkte Kontakt zu Thaddäus Müller in Singapur. Case Study als PDF herunterladen.
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